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Der Weg der Jedi


Die Lords der Sith 

Der Beginn einer dunklen Ära

 

 Wir schreiben das Jahr 25000 VSY. Die Gründung der ersten galaktischen Republik setzte einen Meilenstein in der Geschichte der Galaxis. Es ist eine Zeit des Umbruchs und eines Neubeginns. Im Mittelpunkt dieses Ereignisses steht vor allem die Gründung eines Ordens, dessen Aufgabe es später sein wird über die Republik zu wachen und den Frieden in der Galaxis zu sichern. Denker verschiedenster Rassen versammelten sich nun um die Macht, ein mysteriöses Energiefeld welches scheinbar alles in der Galaxis miteinander verbindet und über ein sehr empfindliches Gleichgewicht verfügt, zu studieren und zu verstehen. Sie wurden zu den ersten Jedi der Galaxis und im Laufe der Zeit lernten sie ihre Fähigkeiten zu schulen und zu perfektionieren. Mit der Zeit erlangten sie die Fähigkeit zu weit entfernten Orten zu sehen, die Kreise der Zukunft zu erkennen, Gegenstände durch ihren bloßen Willen zu bewegen, sowie auch die Gedanken ihrer Mitmenschen zu kontrollieren oder zu beeinflussen. Mit Hilfe der Macht erlangten sie übermenschliche Sinne und kämpften mit einer bis dahin nie da gewesener Schnelligkeit, Stärke und Präzision. Als sie erkannten, welche Macht sie erlangten schworen sie jedoch ihr Wissen um die Macht nie zu missbrauchen, sondern diese für das erlangen und beschützen von Wissen einzusetzen. 

Doch wie ein Sprichwort der Menschen besagt, ist der Weg zur Hölle immer mit guten Vorsätzen gepflastert und so kam es auch. Nicht alle Jedi hielten sich an das, was sie einst geschworen hatten und verfielen dem was man als die dunkle Seite der Macht bezeichnete. Nichts desto so trotz stiegen die Jedi immer weiter auf und wurden zu den Behütern der neugegründeten Republik. Sie widmeten ihr Leben den Hilflosen und wurden für ihre Selbstlosigkeit in der gesamten Republik verehrt, bis es zum Bruch kam. Niemand weiß genau, wer den Schritt getan hat, doch nimmt man heute an, dass ein Jedi-Ritter sich so sehr der dunklen Seite der Macht zugewandt hatte, dass er andere seiner Ordensbrüdern und Schwestern auf seine Seite zog und den Jedi den Krieg erklärte. Die Folgen waren Katastrophal. Der erste Jedi-Bürgerkrieg überzog 100 Jahre lang die Galaxis mit Gewalt, Schrecken und Terror, doch letztendlich gelang es den Hütern der Republik die Soldaten der dunklen Seite zu zerschlagen. Ganze Planeten waren zerstört worden und als sich der Nebel des Krieges endlich gelegt hatte, waren nur noch wenige Anhänger der dunklen Seite am Leben. Sie flohen nach ihrer Niederlage zu den damals unbekannten Welten des Outer-Rim und warteten dort auf den richtigen Zeitpunkt. Die Republik selbst war jedoch mit dem Wiederaufbau ihrer Welten beschäftigt und kurze Zeit später glaubten alle, die gefallenen Jedi wären für immer verschwunden.

Doch dem war nicht so. Die Anhänger der dunklen Seite hatten sich auf einer kleinen, Steinwüstenartigen Welt niedergelassen, wo sie sich von der primitiven Bevölkerung als Götter verehren ließen. Diese Spezies nannte sich selbst Sith und so beschlossen die gefallenen Jedi ihrer Vergangenheit vollkommen abzuschwören. Sie waren keine Jedi mehr, egal ob dunkler oder heller Natur. Sie waren nun die Lords der Sith. Die Sith-Lords führten die primitive Kultur der Sith zu ungeahnter Größe und läuteten somit eine neue Ära ein. Eine Ära der Dunklen Seite!

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